VERANSTALTUNGEN ZU LEBEN UND WERK VON FRITZ BAUER

 

28. November - 02. Dezember 2016

ERINNERUNGSKULTUR UND EXTREMISMUSPRÄVENTION

Der Nürnberger Prozess 1946: Ende und Anfang des Beschweigens

Ein Seminar der Georg-von-Vollmar Akademie

Der „Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher“ des NS-Regimes markierte eine tiefe Zäsur in der Geschichte: Erstmals wurden die unfassbaren Verbrechen der Nazis einer Weltöffentlichkeit präsentiert, erstmals wurden die Verlierer eines Krieges vor Gericht gestellt und zur Verantwortung gezogen. Doch die eigene Auseinandersetzung mit der braunen Vergangenheit zog sich wie ein grauer Schatten durch die deutsche Nachkriegsgeschichte.

Am 30.11.2016, 19.00 findet ein Filmabend mit dem Film „Der Staat gegen Fritz Bauer“ und anschließender Diskussion mit der Fritz Bauer-Biographin Irmtrud Wojak statt.

Information: Das Seminar ist bereits ausgebucht.

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19. November 2016, 9.30 - 11.00 Uhr

Gustav-Stresemann-Institut – GSI, Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn

DIE NACHKRIEGSJUSTIZ, FRITZ BAUER UND DIE ‚EUTHANASIE’-VERBRECHEN

Vortrag und Diskussion mit Fritz Bauer-Biographin Irmtrud Wojak im Rahmen der „Werkstatt Geschichtsarbeit und historisch-politisches Lernen zum Nationalsozialismus: Krankenmorde im Nationalsozialismus“. Die Werkstatt wird veranstaltet vom Bildungswerk der Humanistischen Union NRW in Zusammenarbeit mit dem/der: Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW und der Gedenkstätte der Bonner Opfer des Nationalsozialismus, sowie mit Unterstützung der Landeszentrale für Politische Bildung NRW.

Zum Programm...

9. November 2016, 19.00 Uhr

Hotel - Gasthof Alpenrose, Mittenwald, Obermarkt 1

FRITZ BAUER 1903-1968
LEBEN UND WERK EINES JURISTEN AUS FREIHEITSSINN

Der Ortsverein Mittenwald & Oberes Isartal lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Vortrag über den Juristen Dr. Fritz M. Bauer ein. Die Historikerin Irmtrud Wojak, Autorin der 2016 neu aufgelegten Biographie des Kämpfers für die Menschenrechte, spricht über sein Leben und Werk. Die Veranstaltung erinnert auch an die brutale Verfolgung und Vertreibung der jüdischen Bevölkerung aus Deutschland am 9. November 1938. Fritz Bauer, der KZ-Haft überlebte, und seine Schwester Margot mit ihrer Familie, hatten zum Glück 1938 bereits ein sicheres Asylland in Dänemark gefunden. Seine Eltern entkamen den Nazischergen nach dem Pogrom nur knapp und flohen ebenfalls nach Kopenhagen. Doch die Sicherheit währte nur kurz: 1943 wollten die nationalsozialistischen Invasoren die Juden auch aus Dänemark deportieren.

Eintritt frei!

28. Oktober 2016, 19.30 Uhr

Galerie Olga Benario, Richardstraße 104, 12043 Berlin
Die Biographische Bibliothek - Einladung zur 74. Biografischen Lesung

FRITZ BAUER - EINE BIOGRAPHIE

Irmtrud Wojak stellt ihr Buch vor

Fritz Bauer war der Generalstaatsanwalt, der Eichmann, Auschwitz, die Verbrechen der Wehrmacht, der NS-Justiz und NS-Medizin vor Gericht brachte. Deshalb verfolgten ihn Anfeindungen und Morddrohungen solange er lebte. Fritz Bauer, der selber KZ-Haft und Gefängnis überlebte, setzte sich für die Schwächsten in unserer Gesellschaft ein. Recht und Pflicht zum Widerstand, die Strafrechtsreform und ein humaner Strafvollzug waren für ihn Hauptanliegen.

Einritt frei!

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